Versuch eines Vergleichs von Meistergitarren zu Einsteigergitarren, in Bildern erzählt:

Das Holz sowie auch die Verarbeitung sind schlicht und ohne wesentliche optische Merkmale aber durchaus funktionell.  Aus Kostengründen wird meistens Sperrholz, Lindenholz (Weichholz) oder furniertes Sperrholz verwendet. Selten Massivholz. Um dem Anspruch eines guten Instrumentes zu entsprechen, was langfristig zu mehr Spielfreude und Engagement führen soll haben wir uns entschieden keine Gitarren unter einer Mindestqualitätsstufe in das Programm zu nehmen.

Die Mechanik bei Einsteigergitarren kann auch einfach sein . Die Scharniere der Wirbel sind aus Blech und werden umgebogen. Hier gibt es durchaus auch aufwendige Varianten. Der Nachteil liegt darin das diese Wirbel mit der Zeit ausleiern und die Stimmung instabil wird.

Die Rosette (Zierring) ist meistens vorgefertigt oder sogar eine Folie. Intarsien wären zu einen günstigen Preis nicht herstellbar.

Durchaus solide verarbeitet aber einfach in der Ausführung. Zargenränder können auch aufgemalt sein. Leider gilt das auch in manchen Fällen sogar für das Griffbrett...

Die Abstände der Jahresringe zueinander sind gross und unregelmässig. Deckenhölzer dieser Art sind nur wenige Monate alt und werden in Trockenkammern  behandelt.

Auch der Steg ist in machen Fällen nur flüchtig geklebt und nicht mit unsichbaren Stiften in der Decke gesichert. Dann kann es passieren das er auch mal abreißt. Stege mit Stiften zu sichern ist aber unabhängig von der Art der Gitarre (Meister oder Anfängergitarre) immer eine Philosophie des Herstellers und kein Qualitätsmerkmal.

Diese Beispiele sollen nur einen Eindruck vermitteln, keine Wertung.

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Bei Meistergitarren sieht das alles etwas anders aus